4 Spiele, 3:1 Siege, 33:15 Tore. Die Bilanz der Eisbären kann sich zu Beginn der Saison sicherlich sehen lassen. Nach dem Sieg gegen den FSV Schwenningen am vergangenen Spieltag ist man sogar in Schlagweite zur Tabellenführung von der man nur 3 Punkte entfernt liegt.
Der Plan von Coach Roy McCrae ist es diese Punkte schon im kommenden Spiel einzufahren. Bereits am Freitag 28.11.2014 um 20 Uhr treffen die Eyachstädter in Pforzheim auf die neuformierten „Bisons“ des CfR Pforzheim. Bislang jagten die Goldstädter unter dem Banner der „Blue Gold Stars“ der schwarzen Hartgummischeibe hinterher, allerdings ist die Namensänderung nur das „i-Tüpfelchen“ der generellen Neustrukturierung. Mit Markus Voggenreiter im Amt des Abteilungsleiters und mit Jörg Metzler als Kenner der baden-württembergischen Eishockeyszene wurden zwei organisatorische Schwergewichte gewonnen, die einiges mit der Mannschaft und dem Verein vorhaben. So ist das offizielle Ziel der „Bisons“ der direkte Aufstieg in die Regionalliga und mittelfristig eine feste Größe in eben jener zu werden. Um dieses Ziel zu erreichen wurden zahlreiche Sponsoren akquiriert, ein gutes Marketingkonzept etabliert und einige Spieler engagiert.
Mit Abstand den besten Transfer haben die Goldstädter mit Payton Schaefer aus Kanada gemacht. Aus einer starken Juniorenliga in Übersee stammend hat er das Eishockey im Mutterland von klein auf gelernt und ist aktuell in der Landesliga der wohl technisch und läuferisch beste Spieler. Zu Schaefer kommt noch Ex-Bundesliga-Profi Justin Zilla, der über die Stationen Bietigheim und Riessersee zurück zu seinem Heimatclub Pforzheim kam. „Die Bisons sind offensiv wohl die stärkste Mannschaft in unserer Liga und haben mit Payton Schaefer einen absoluten Top-Spieler in ihren Reihen. Wir müssen mit einer konstanten und geschlossenen Mannschaftsleistung dagegenhalten. Dennoch sage ich es nochmal: wir brauchen uns vor keinem verstecken, wenn wir die Leistung der vergangenen beiden Spiele abrufen können“, gibt Eisbären-Coach McCrae als Marschroute aus, wohlwissend, dass in der Landesliga jeder jeden schlagen kann.
Dass man in Pforzheim „sprichwörtlich eben  auch nur mit Wasser kocht“ sieht man an den inkonstanten Ergebnissen der Bisons, welche gegen Esslingen knapp im Penaltyschießen gewannen und eine Woche später gegen Reutlingen, erneut im Penaltyschießen, den Kürzeren gezogen haben.
„Wenn die Einstellung der Jungs stimmt, dann müssen wir uns nicht verstecken und beide Seiten dürfen sich auf ein interessantes Match einstellen. Pforzheim ist dieses Jahr die Mannschaft, die geschlagen werden muss, wenn man am Ende der Saison oben stehen möchte. Um also unter die ersten drei zu kommen, sollten wir definitiv punkten“, freut sich auch Gordana Zeiselmeier auf ein faires und spannendes Match der beiden Kontrahenten.