Die Revanche ist geglückt. Mit 5:3 setzten sich die Balinger Eisbären am Wochenende gegen Freiburgs 1b durch.

Freiburg. Nur eine Woche nach der empfindlichen 3:7-Heimpleite für Balingen gegen den EHC Freiburg 1b kam es am Wochenende zum erneuten Duell beider Teams. Und diesmal konnten sich die Eisbären mit 5:3 im Breisgau behaupten.

Die Freiburger Zweitliga-Reserve gehört ohne Frage zu den Meisterschaftsanwärtern der Eishockey-Landesliga. Diese Ambitionen stellte sie auch in der Vorwoche beim 7:3-Sieg auf der Schwäbischen Alb unter Beweis. Dennoch wollten die Eisbären sich im zweiten Duell binnen acht Tagen in der Fremde besser verkaufen und spekulierten auch im Voraus schon auf Zählbares.

Zunächst waren es am Wochenende aber erneut die Freiburger, welche die Partie im ersten Drittel bestimmten. So gingen die Hausherren nach sieben Minuten auch folgerichtig durch Dennis Schopp in Führung. Die Balinger taten sich zu Beginn noch schwer, doch kurz vor der ersten Drittelpause schloss Frank Ebner einen der wenigen Konter erfolgreich zum 1:1-Ausgleich ab (19. Minute).

Im zweiten Abschnitt entwickelte sich dann ein offener Schlagabtausch. Zunächst schoss Kevin Kern die Gastgeber wieder mit 2:1 in Führung (22.), doch die Eisbären zeigten sich in der Folge überaus effektiv allen voran Florian Zeiselmeier. Mit einem Doppelpack in der 27. und 31. Minute brachte der Eisbären-Stürmer die Gäste mit 3:2 in Front. Zwar glich Freiburgs Reserve erneut durch Kern beim 3:3 kurz darauf wieder aus (35.), doch Zeiselmeier sorgte nur zwölf Sekunden später umgehend wieder für die 4:3-Gäste-Führung.

Im finalen Drittel lieferten sich beide Mannschaften einen erbitterten Fight um die wichtigen Punkte. Zunächst verpasste Ebner für die Eisbären die Vorentscheidung, als er per Penalty am Freiburger Keeper scheiterte (49.). Wenig später war es dann aber soweit: Auf Vorlage von Ebner netzte Micha Decker zum entscheidenden 5:3 ein (53.). Dabei blieb es die Revanche war geglückt.

„Das Spiel ist sehr gut für uns verlaufen“, berichtet Eisbären-Spielertrainer Rafael Popek, „es war einfach mal wieder ein Tag, an dem alles gepasst hat. Da war etwas Glück dabei, aber auch richtig viel Können. So ist uns die Revanche gelungen. Vielleicht haben sie uns nach der Vorwoche auch etwas unterschätzt.“ Zwar habe der Gegner über das gesamte Spiel hinweg mehr Spielanteile gehabt, doch genau das sei auch ein Teil der Taktik der Eisbären gewesen, so Popek weiter, „als Auswärtsteam spielt man generell etwas abwartend. Wir haben dennoch nicht viel zugelassen und waren immer wieder imstande, gefährlich vor deren Tor zu kommen. Die Taktik ist aufgegangen.“DRA

Quelle: Zollern-Alb Kurier vom Mittwoch, 24. Januar 2018, Seite 15

Foto: Fuhrmann