Der Eishockeyclub lockte Kinder auf die Kufen – Höhepunkt des Kids Days war eine Autogrammstunde mit Profis.

Der Eishockeyclub EC Eisbären veranstaltete am Samstag in der Eissporthalle seinen ersten Kids Day – mit vollem Erfolg. Highlight war die Autogrammstunde der Schwenninger Wild Wings. Schon im vergangenen Jahr gab es einen Tag der offenen Tür, der mit drei Eishockeyspielen dazu einlud, den Sport besser kennenzulernen. Landestrainer Markus Eberl brachte den Verein auf die Idee, mehr Interaktion zu bieten. Er stellte auch den Kontakt zu den Schwenninger Wild Wings her, die zu einer Autogrammstunde gerne bereit waren.

An diesem Wochenende stand einiges auf dem Programm. Der Tag begann morgens mit einem Spiel der U12-Mannschaft gegen Stuttgart. Hier konnten die Eisbären einen Sieg verbuchen, den sie gebührend feierten. Mittags gab es ein Freundschaftsspiel zwischen den Balinger Laufschülern und den Schwenningern. Außerdem spielten die Knaben U14 ein Ligenspiel gegen Schwenningen.

Abends kamen dann die Männer der ersten Mannschaft aufs Eis und spielten gegen Pforzheim. Nachmittags am Schnuppertraining nahmen dreißig neugierige Kinder teil. „Der Tag ist für alle gedacht, die den Sport gerne unverbindlich kennenlernen möchten“, erklärte Jugendleiterin Felicitas Hettler-Föst. Sie und ihr Team freuten sich riesig über den großen Andrang. Den Tag über kamen ungefähr 250 gespannte Besucher zusammen.

Auch die jungen Spieler freuten sich über die ungewöhnlich vielen Zuschauer bei den Jugendspielen. Des Weiteren gab es eine Tombola und einen Informationsstand der Nationalen Anti-Doping-Agentur. Auch für das leibliche Wohl war gesorgt.

Großes Highlight war die Autogrammstunde der Spieler der Wild Wings. Benedikt Brückner, Andrée Hult und Mirko Sacher standen den Kindern gern zur Verfügung. Da wurden fleißig Eislaufschuhe, Caps und Trikots herangetragen, Selfies gemacht und Autogrammkarten eingesteckt. Schüchtern aber mit glänzenden Augen traten die Kleinen ihren großen Idolen gegenüber. Andrée Hult kommt aus Schweden und ist seit drei Jahren in Deutschland. „Es fühlt sich an als wäre ich zurück bei meinen Anfängen mit sechs Jahren“, gestand Hult lachend.

Quelle: https://www.zak.de/artikel/details/404449

Autor: Jennifer Dillmann