Mit einem 11:3-Heim?erfolg über den EHC Zweibrü-cken 1b gelang den Balinger Eisbären nicht nur eine eindrucksvolle Revanche für die Hinspiel-Pleite, sondern auch der Sprung auf Rang drei.

Im November 2017 mussten sich die Eisbären im Landesliga-Duell in der Pfalz der Reserve des EHC Zweibrücken noch deutlich mit 3:9 geschlagen geben. Daher war das Team um Spielertrainer Rafael Popek am Wochenende vor heimischer Kulisse auf Revanche aus – und diese gelang. Zu Hause zeigten sich die Kreisstädter von Beginn an hellwach und legten ein starkes erstes Drittel auf das Eis. Bereits nach sieben Minuten brachte Florian Zeiselmeier die Eisbären mit 1:0 in Führung. Zeiselmeier war es auch, der nur wenig später das 2:0 von Spielertrainer Popek und das 3:0 von Nikolai Gogoll vorbereitete (8., 12.Minute). Nur 20 Sekunden nach dem dritten Treffer netzte Popek dann zum zweiten Mal – 4:0 (12.). Und damit nicht genug: Marcel Schneider und Kevin Rummel erhöhten noch vor der ersten Drittelpause auf 6:0 für die Gastgeber (17., 19.).

Das Spiel schien schon früh entschieden. Das dachten sich wohl auch die Eisbären. Denn zu Beginn des zweiten Abschnitts leisteten sich die Eyachstädter eine Schwächephase, welche die Gäste umgehend nutzten. Julian Wendland traf für Zweibrücken zum 1:6 (24.) und keine 60 Sekunden später netzte Robin Spengler zum 2:6 ein (25.). Als Maximilian Mohring vier Minuten später gar auf 3:6 verkürzte, schien selbst die Wende nicht mehr ausgeschlossen – allerdings nur für kurze Zeit. Denn nur 13 Sekunden später brachte Florian Rummel die Balinger mit dem 7:3 wieder auf Kurs (29.). In der 34. Minute schnürte Popek dann mit dem Treffer zum 8:3 seinen Dreierpack.

Im Schlussdrittel erhöhten die Eisbären in Überzahl durch die Tore von Marco Böhm und David Lefelmann binnen 30 Sekunden auf 10:3 (beide 46.). Zeiselmeier sorgte letztlich bereits in der 49. Minute für den 11:3-Endstand. In den finalen zehn Spielminuten ging es dann noch ziemlich ruppig zur Sache: Die Gäste kassierten noch sechs Zeitstrafen – am Ausgang der Partie änderte das aber nichts mehr.

Da sich der bisherige Tabellendritte aus Pforzheim am Wochenende im Spitzenspiel gegen den Primus Esslingen vor heimischer Kulisse deutlich mit 2:8 geschlagen geben musste, verbesserten sich die Eisbären in der Tabelle auf Platz drei. Vier Spiele vor Saisonende liegt die Popek-Truppe nur zwei Punkte hinter der Tabellenspitze und hat weiterhin alle Möglichkeiten im Kampf um die Landesliga-Meisterschaft. Am Samstag wartet nun ein richtungsweisendes Spiel auf die Balinger, denn es geht zum Primus nach Esslingen.

Quelle: https://www.zak.de/artikel/details/411187
Autor: Daniel Drach