Bereits kurz nach der vergangenen Saison gab es einen Wechsel in einer der Führungspositionen bei den EC Eisbären Balingen. Feli Hettler-Föst wird aus persönlichen Gründen kürzer treten und trat als Jugendkoordinatorin zurück. Auf sie folgt mit Sandra Beck ein adäquater Ersatz. „Wir sind sehr zufrieden, dass es einen reibungslosen Übergang gab“, erklärt Frank Titze, 2. Vorsitzender des Vereins und fügt an: „Schon nach kurzer Einarbeitungsphase gelingt es Sandra im Verein Akzente zu setzen. Wir sind zuversichtlich, dass sie, trotz des neuen Aufgabengebietes, ihre Aufgaben souverän meistern wird!“

Wir haben Sandra Beck 5 Fragen gestellt, damit die Mitglieder und v.a. die Eltern die neue Jugendkoordinatoren kennenlernen:

Sandra, seit kurzem nimmst du die führende Position im Nachwuchs der Eisbären Balingen ein. Musstest du lange nachdenken, als du gefragt wurdest neue Jugendkoordinatorin zu werden?

Nachdenken musste ich eigentlich gar nicht! Da ich bereits als Teamleiter tätig war und schon Einblicke in einige Geschehen hatte, war für mich schnell klar diese Aufgabe zu übernehmen. Die Kinder liegen mir sehr am Herzen und ich möchte einfach tatkräftig mithelfen die Kinder voran zu bringen und Ihnen eine Stütze in allen Angelegenheiten zu sein.

Was motiviert dich für dieses sehr zeitintensive Ehrenamt?

Meine grösste Motivation ist Kindern ein Hobby zu schenken, dass Ihnen Spass macht und Kinderaugen glücklich zu sehen.Desweitern finde ich es sehr interessant in einem kleinen Verein so viel wie möglich bewirken zu können um den großen Vereinen in möglichst wenig nachzustehen.

Erzähle uns doch ein wenig zur Arbeit des Jugendkoordinators. Bist du in deiner Rolle ein Einzelkämpfer?

Wie schon gesagt, bin ich ganz neu in dem Amt und die Arbeit der Jugendkoordinatorin ist vielseitig und mir wahrscheinlich noch gar nicht richtig bewusst was es alles beinhaltet.

Meine Aufgabe ist es die komplette Terminierung der Ligaspiele unserer drei Teams zu machen, jegliche Verschiebungen, Absagen oder Änderungen durchzuführen. Ebenso Spielerpässe zu beantragen und zu überprüfen ob welche verlängert werden müssen. Desweitern gehört die Organisation dazu wie z.B. das Trainingslager in Herrischried oder Ausflüge der Kids sowie die Laufschule für die ganz kleinen. Ansprechpartner für Eltern und Kinder in jeglicher Hinsicht zu sein, gehört ebenfalls dazu.

Ein Einzelkämpfer bin ich natürlich nicht, denn ich habe für jedes Team einen Teamleiter der mir viel abnimmt und das jeweilige Team führt und auch verschiedene Dinge dafür organisiert. Wir arbeiten im Team, sowie unsere Kinder im Team spielen. Alles andere wäre nicht der Sinn der Sache. Wir führen auch regelmässige Teamleitertreffen durch um uns auszutauschen und Lösungen gemeinsam zu finden.

Wie soll sich die Jugendabteilung deiner Meinung nach in den nächsten Jahren entwickeln?

Ich wünsche mir, dass noch viele Kinder den Weg zu uns finden und sich für Eishockey begeistern können. Außerdem wäre es toll wenn unsere Kinder die Treppe nach oben steigen und Siege einfahren könnten. Leider haben wir eben das Defizit, dass wir zu spät Eiszeit haben und die Kinder eben mit dem Training viel später beginnen als viele andere Vereine. Allerdings finde ich, dass man in der letzten Saison schon den ein oder anderen Sieg erzielen konnte und wir auch nicht mehr so hoch verloren haben wie noch vor 2 Jahren. Das ist zwar nur ein kleiner Erfolg aber ich bin der Meinung, dass man auch kleine Schritte erkennen sollte und darf.

Was sind dabei die größten Herausforderungen?

Herausforderung besteht darin die Jugend aufrecht zu erhalten. Bestenfalls wollen wir sie stets  erweitern um möglichst auch alle Teams auf gute Beine zu stellen. Somit muss man nicht immer mit dem Kaderminimum antreten. Mehr Trainer oder Trainerhelfer zu engagiere, um gezielter auf die Kinder einzugehen. Ebenso fehlt ein qualitativer Torhütertrainer, damit auch unsere Torhüter spezifisches Training erhalten.

 

Weitere Infos gibt es unter: https://www.ec-eisbaeren-balingen.com/verein/