Am ersten Spieltag der Landesliga treffen die Eisbären Balingen im Derby auf die Black Eagles Reutlingen. Bully ist am Sonntag um 19.45 Uhr in der Reutlinger Eishalle. „Aufgrund der Nähe zu Reutlingen und der Spielgemeinschaft, die wir mit ihnen in der Jugend haben, ist die Verbindung sehr groß“, erklärt der Vorsitzende des EC Balingen, Dietmar Gogoll. „Zudem trainieren wir in Reutlingen und viele Spieler kennen sich schon seit Jahren, das macht das Spiel spezieller als andere Begegnungen“, ergänzt der 54-Jährige.

Das Team um Spielertrainer Rafael Popek bereitete sich intensiv auf die neue Runde vor. „Wir haben in der Vorbereitung drei Trainingslager absolviert, unter anderem in Tschechien“, erzählt der Vorsitzende, „da andere Eishallen schon ab September Eis haben und wir in Balingen erst ab Ende Oktober, waren wir gezwungen, auswärts zu trainieren“, so Gogoll weiter. Das sei ärgerlich, da man viel Zeit und vor allem auch Geld für das Training investieren müsse. Die Ergebnisse der Vorbereitung seien dementsprechend nur zweitrangig gewesen, da es in erster Linie darum ging, früh aufs Eis gehen zu können, meint Gogoll.

Balingen, Reutlingen und sechs weitere in der Liga

Erfreuliche Nachrichten gibt es beim Personal. „Im Großteil haben wir eigentlich den gleichen Kader wie vergangene Spielzeit“, verrät der EC-Funktionär. Es hätte zwar Gespräche mit einigen Spielern über einen Wechsel zum Kreisstadtklub gegeben, die potenziellen Neuzugänge forderten jedoch Gehalt. „Das gibt es aber nicht. In dieser Spielklasse haben wir beschlossen, kein Gehalt zu zahlen“, erklärt der Balinger.

Neben Reutlingen bekommen es die Eisbären in dieser Runde mit sechs weitere Gegnern zu tun. „Laut Gerüchten gehören wir zu den drei Topfavoriten, und wenn wir die Top Drei oder besser erreichen, wäre das schön“, sagt Gogoll.