Die Mannschaft von Spielertrainer Rafael Popek empfängt den Tabellenzweiten ESG Esslingen. Als Dritter haben die Balinger aber bereits zehn Punkte Rückstand auf die Gäste. Ein Sieg wäre nun also Gold wert.

In der Vorwoche absolvierten die Balinger Kufencracks bereits ein absolutes Highlightspiel. Beim Meisterschaftsfavoriten Schwenninger Fire Wings kämpften die Eisbären bis zuletzt um die Sensation, mussten sich letztlich aber hauchdünn geschlagen geben. Nach einem frühen 1:4-Rückstand kam der Eishockey-Landesligist aus Balingen nochmal auf ein Tor heran, doch am Ende blieb es bei der knappen 4:5-Niederlage.

Für die Balinger war es die vierte Niederlage im achten Saisonspiel, dementsprechend sind die beiden Teams auf den Rängen eins und zwei mittlerweile weit enteilt. Die Fire Wings übernahmen durch den neuerlichen Erfolg mit nun 22 Punkten aus acht Partien die Tabellenführung und überholten die spielfreie ESG Esslingen, welche mit 21 Zählern aus neun Spielen nun Rang zwei bekleidet. Die Eisbären folgen mit lediglich elf Punkten mit gehörigem Abstand auf dem dritten Tabellenplatz. Da die Esslinger bisher jedoch ein Spiel mehr absolviert haben als die Balinger, ist der zweite Rang noch nicht komplett außer Reichweite. Um diese Chance zu wahren, müsste sich das Team um Spielertrainer Popek im heutigen Verfolgerduell aber zwingend durchsetzen.

Positive Bilanz trotz Niederlage

Trotz der Niederlage in der Vorwoche zeigte die Formkurve der Eisbären zuletzt steil nach oben, immerhin besiegten sie im ersten Spiel des Jahres vor heimischer Kulisse den Tabellenvierten aus Mannheim klar mit 6:2. Aber auch dem Gegner aus Esslingen gelang vor zwei Wochen ein starker Jahresauftakt, indem er das Schlusslicht TSG Reutlingen mit 16:0 aus der Eishalle schoss. Und nun soll gegen Balingen ein weiterer Sieg folgen, um weiter am Spitzenreiter dranzubleiben.

Das erste Aufeinandertreffen beider Teams in dieser Saison hat die Popek-Truppe in schlechter Erinnerung. Ende November mussten sich die Eyachstädter klar mit 2:6 geschlagen geben. Dies soll jedoch auch zur Motivation dienen. „Nach dieser Niederlage haben wir noch etwas gutzumachen“, gibt Popek die eindeutige Marschrichtung vor. „Auf der Leistung aus dem Schwenningen-Spiel lässt sich aufbauen. Da haben wir viel Positives mitnehmen können“, sagt der Spielertrainer weiter. Allerdings seien die Vorzeichen vor der heutigen Partie alles andere als perfekt, berichtet der Eisbären-Coach, „wir hatten unter der Woche viele kranke und angeschlagene Spieler. Daher ist noch nicht klar, wer alles fit sein wird. Nichtsdestotrotz wird jeder, der aufs Eis geht, alles dafür geben, dass wir die Punkte in Balingen behalten.“

 

Quelle: https://www.zak.de/artikel/details/450347

Autor: Daniel Drach 

Foto: Moschkon