Am vergangenen Wochenende endete die Vorbereitung der EC Eisbären Balingen mit einem weiteren Trainingslager in Herrischried. Gegen die ins schweizer Exil ausgewanderten Hotzenwälder gab es für die Männer um Coach Popek nichts zu holen. Mit einer 10:0 Klatsche wurden die Eisbären jäh aus der Herrischrieder Eishalle befördert.

„Bei diesen Spielen ist das Ergebnis erstmal nebensächlich,“ erklärt Rafael Popek: „Für mich war es wichtig, dass wir gegen einen sehr guten Gegner getestet haben. In den ersten 20 Minuten hat man auch schon die richtigen Ansätze gesehen. Vor allem mit der Integration von 5 neuen Spielern ist das nicht immer einfach.“

Herrischried zu stark – „Man merkt den Jungs die Müdigkeit aus dem Training an!“

Der Coach der Eisbären möchte das Ergebnis auch nicht schön reden, sondern verweist darauf, dass es am kommenden Sonntag zählt, wenn die Eisbären gegen EKU Mannheim in die Saison starten. „Klar merkt man den Jungs drei Wochen Müdigkeit an. Insbesondere, wenn man gegen eine Mannschaft spielt, die a. schon weiter in der Vorbereitung ist und b. respektive zwei Ligen über uns spielt,“ so der Eisbären-Coach weiter.

Sein generelles Fazit der Vorbereitung fällt dementsprechend positiv aus: „Es ist zwar schade, dass wir hintenraus im Spiel eingebrochen sind. Bei den Trainingseinheiten der letzten Wochen habe ich einen absoluten Willen gesehen. Die neuen sind bereits früh in die Mannschaft integriert und bringen neuen Schwung hinein. Nun geht es in den kommenden Wochen und Monaten die Feinjustierung vorzunehmen und uns entsprechend auf jeden Gegner vorzubereiten!“

In Popeks Augen hat die Liga erneut an hoher Qualität gewonnen und er freut sich auf die bevorstehenden Aufgaben.