Vier auf einen Streich – so kann man das Motto der Transferaktivitäten des EC Eisbären Balingen e.V. in diesem Sommer beschreiben. Mit Urs Hugger, Manuel Stutz, Andrej Vasilev und Rückkehrer Dennis Steinhauer bekommt das Team um Coach Popek quantitative und qualitative Verstärkung…

Bereits am Ende der vergangenen Landesligasaison konnten die Macher der Eisbären Balingen, Dietmar Gogoll und Frank Titze, den Gros des letztjährigen Kaders überzeugen, noch eine weitere Saison dranzuhängen. Mit Tobias Wöhrle (Karriereende) und Marius Schmid (Umzug bedingt durch Studium) verzeichneten die Eyachstädter lediglich zwei nominelle Abgänge. „Unser Credo ist: ‚Aus Balingen, für Balingen!‘  weshalb wir erneut stolz darauf sind den Großteil des Kaders aus  den eigenen Reihen stemmen zu können.

Dennoch zeichnete sich bereits seit einiger Zeit ein Sinneswandel im Kontext der Liga ab. „Immer mehr Mannschaften setzen auf externe oder sogar Lizenz-Spieler. Wir halten das, bezogen auf das Gesamtbild des deutschen Eishockey, für den absolut falschen Weg. Dennoch kommen auch wir nicht drumherum einige Stellschrauben zu verändern um konkurrenzfähig zu bleiben.“Während also Konkurrenten, wie Reutlingen und Pforzheim, auf Kontingentspieler setzen, war man in Balingen darauf bedacht nachhaltig zu wirtschaften. Was mitunter ein Grund für die längere Auswahlzeit von Spielern ist. „Bei uns bekommt keiner Geld! Wir wollen Spieler finden, die aus Überzeugung unser Trikot tragen. Einfach weil sie den Sport lieben!“, erklärt Gogoll die Transferpolitik.

Nähe zu Schwenningen ein Vorteil für Neuzugänge der Eisbären

Einer der das bereits in der Vergangenheit gezeigt hat, wie sehr er sich mit den Eisbären Balingen identifiziert ist der 28-jährige DENNIS STEINHAUER. Der ehemalige Kölner Hai ist bedingt durch sein Studium vor einigen Jahren gen Freiburg gezogen. Nun verschlägt es ihn wieder in die Nähe, weshalb das Engagement fast schon selbstredend war. „Dennis ist spielerisch top und menschlich herausragend. Zudem ist er ‚Eisbär der ersten Stunde‘. Bereits in den ersten Trainingseinheiten hat er sich direkt wieder in die Mannschaft eingefügt“, erzählt Rafael Popek, Coach der Eisbären.

Natürlich profitiert man in Balingen nicht unwesentlich von der Nähe und Verbindung nach Schwenningen. So ist es kein Zufall, dass man immer mal wieder zum großen Nachbarn hinüber schaut.

Gleich drei Neuzugänge konnten über den Sommer aus der Doppelstadt akquiriert werden:

URS HUGGER unterstützt fortan die Defensive der Eisbären. Der Verteidiger zeichnet sich durch gutes Stellungs- und Körperspiel aus und soll „hinten die Löcher stopfen“.

Mit MANUEL STUTZ verschlägt es einen versierten und großbewachsenen Stürmer nach Balingen. Er soll die starke Offensive der Eisbären weiter ergänzen.

Der letzte im Bunde ist ANDREJ VASILEV, seines Zeichens mazedonischer Nationalspieler. Der schnelle Stürmer soll für noch mehr Torgefahr für die Eisbären Offensive sorgen.

„Alles in allem sind wir sehr zufrieden mit den Neuverpflichtungen. Wir sind gespannt und freuen uns auf die neue Saison“, so Gogoll.